| LEHRER | ||
Martin Holpfer
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| Unterrichtsangebot | Waldhorn, Trompete, Tenorhorn, Blasorchester | |
Lebenslauf |
Nach anfänglichem Blockflöten- und Akkordeon- unterricht 1988 Aufnahme in den Vorbereitungslehrgang Trompete an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Nach kurzer Zeit Wechsel in den Vorbereitungslehrgang Horn. 1993 Matura am Wiener Musikgymnasium Neustiftgasse und Studium Konzertfach Horn an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Instrumental- und Gesangspädagogik am Joseph Haydn-Konservatorium in Eisenstadt mit Schwerpunktfach Jazz- und Popularmusik am Klavier bzw. Keyboard. Nach Abschluss der Studien Verleihung des akademischen Grades Magister artium. Musikalische Tätigkeiten: Wiener Volksoper, Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, Wiener Kammeroper, Neue Oper Wien, Stadttheater Baden, Sinfonietta Baden, Joseph Haydn Kammerorchester Eisenstadt, Seefestspiele Mörbisch, Wiener Horn Ensemble, u.a. Unterrichtstätigkeit an der Franz Schubert-Musikschule Hinterbrühl/ Gaaden/ Wienerwald, Musikverein Oberlaa und Donnerskirchen. Kapellmeisterprüfung des Blasmusikverbandes. Kapellmeister der 1. Burgenländischen Trachtenkapelle Donnerskirchen und Kapellmeister der Gaadner Blasmusik.
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| Infos zum Hornunterricht | Das Horn zu erlernen ist nicht schwer. Man benötigt ein wenig Ausdauer, Fleiß und natürlich etwas "Puste". Alles andere kommt mit der Übung. Ab einem Alter von 7-8 Jahren ist
es sinnvoll mit dem Erlernen des Hornes zu beginnen, wobei die Altersgrenze
nach oben hin offen ist. Notenkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich um mit dem Hornunterricht zu beginnen. Die Noten und andere musikalische Grundkenntnisse lernt man im Unterricht sozusagen nebenbei. Sobald sich der Schüler gewisse Grundfähigkeiten auf dem Horn angeeignet hat, ist natürlich gemeinsames Musizieren möglich. Für Kinder und Jugendliche ergibt sich die erste Mitspielmöglichkeit im Unterricht selbst mit Duos oder Trios oder in der Jugendkapelle Gaaden. Erwachsene können zum Beispiel bei der Gaadner Blasmusik oder bei anderen Musikensembles in der Umgebung mitwirken.
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| Kleine Geschichte des Horns |
Das Horn ist eines der ältesten und vielfältigsten Instrumente. Vom Spielen größerer Muschelgehäuse und dem Gehörn von Tieren bis zu unserem heutigen üblichen F-Horn war es ein langer Entwicklungsweg. Galten die Horn-Instrumente früher als Signal- und Alarminstrumente, so hat es sich heutzutage durchgesetzt, sie als Musikinstrumente einzusetzen. Im Barock fanden die Jagdhörner Einzug in die damaligen Orchester. Es waren noch Naturhörner, also ganz ohne Ventile. Sie wurden in verschiedenen Stimmungen gebaut, um in den unterschiedlichen Tonarten spielen zu können. Der nächste Schritt in der "Horn-Evolution" waren die sogannten "Inventionshörner". Es waren immer noch Naturhörner, die jetzt aber mit Hilfe sogenannter Inventionsbögen umgestimmt werden konnten. Mozart schrieb für diese Hörner seine Solo-Konzerte. 1815 wurde der Ventilmechanismus
von Heinrich Stölzel erfunden und
1818 als Patent angemeldet. Nun konnte auf dem Horn chromatisch gespielt
werden, was auf den Naturhörnern nur durch die sogenannte Stopf-Technik
möglich war. Bei der Stopftechnik führte man die rechte Hand
unterschiedlich weit in den Schallbecher und veränderte somit die
Tonhöhe. Die neu entwickelten Ventilhörner benötigten
aber eine lange Anlaufphase, denn Komponisten wie Carl Maria von Weber
und Johannes
Brahms konnten sich mit dem ebenfalls veränderten Klang nicht so
recht anfreunden. Die
klangliche und dynamische Viefalt des Waldhornes ist enorm. Von einem
weichen gesanglichen Ton bis hin zum mächtigen und heroischen Klang
ist alles möglich.
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