Unterrichtsangebot:

Trompete
Waldhorn
Bigband-Klasse
(ab Schuljahr 2017/18 in Karenz,
Vertretung: Mag. Csaba Fuchs)

Zur Person:

Nach anfänglichem Blockflöten- und Akkordeon- unterricht 1988 Aufnahme in den Vorbereitungslehrgang Trompete an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Nach kurzer Zeit Wechsel in den Vorbereitungslehrgang Horn.

1993 Matura am Wiener Musikgymnasium Neustiftgasse und Studium Konzertfach Horn an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Instrumental- und Gesangspädagogik am Joseph Haydn-Konservatorium in Eisenstadt mit Schwerpunktfach Jazz- und Popularmusik am Klavier bzw. Keyboard. Nach Abschluss der Studien Verleihung des akademischen Grades Magister artium.

Musikalische Tätigkeiten: Wiener Volksoper, Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, Wiener Kammeroper, Neue Oper Wien, Stadttheater Baden, Sinfonietta Baden, Joseph Haydn Kammerorchester Eisenstadt, Seefestspiele Mörbisch, Wiener Horn Ensemble, u.a.

Unterrichtstätigkeit an der Franz Schubert-Musikschule Hinterbrühl/ Gaaden/ Wienerwald, Musikverein Oberlaa und Donnerskirchen. Kapellmeisterprüfung des Blasmusikverbandes. Kapellmeister der 1. Burgenländischen Trachtenkapelle Donnerskirchen und Kapellmeister der Gaadner Blasmusik.

Infos zum Hornunterricht

Das Horn zu erlernen ist nicht schwer. Man benötigt ein wenig Ausdauer, Fleiß und natürlich etwas „Puste“. Alles andere kommt mit der Übung.

Ab einem Alter von 7-8 Jahren ist es sinnvoll mit dem Erlernen des Hornes zu beginnen, wobei die Altersgrenze nach oben hin offen ist. Instrumentenhändler bieten oft Anfängern die Möglichkeit sich für einen gewissen Zeitraum ein Horn auszuleihen. Dadurch haben sie die Möglichkeit das Instrument zum Beispiel ein halbes Jahr auszuprobieren, um dann zu entscheiden, ob das Horn-Spielen ihnen auch längerfristig Spaß bereitet. Für Kinder werden spezielle „Kinder-Hörner“ gebaut. Dies sind vollwertige Instrumente, die etwas enger gebogen und somit handlicher sind.

Notenkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich um mit dem Hornunterricht zu beginnen. Die Noten und andere musikalische Grundkenntnisse lernt man im Unterricht sozusagen nebenbei.

Sobald sich der Schüler gewisse Grundfähigkeiten auf dem Horn angeeignet hat, ist natürlich gemeinsames Musizieren möglich. Für Kinder und Jugendliche ergibt sich die erste Mitspielmöglichkeit im Unterricht selbst mit Duos oder Trios oder in der Jugendkapelle Gaaden. Erwachsene können zum Beispiel bei der Gaadner Blasmusik oder bei anderen Musikensembles in der Umgebung mitwirken.

Kleine Geschichte des Horns

Das Horn ist eines der ältesten und vielfältigsten Instrumente. Vom Spielen größerer Muschelgehäuse und dem Gehörn von Tieren bis zu unserem heutigen üblichen F-Horn war es ein langer Entwicklungsweg. Galten die Horn-Instrumente früher als Signal- und Alarminstrumente, so hat es sich heutzutage durchgesetzt, sie als Musikinstrumente einzusetzen.

Im Barock fanden die Jagdhörner Einzug in die damaligen Orchester. Es waren noch Naturhörner, also ganz ohne Ventile. Sie wurden in verschiedenen Stimmungen gebaut, um in den unterschiedlichen Tonarten spielen zu können. Der nächste Schritt in der „Horn-Evolution“ waren die sogannten „Inventionshörner“. Es waren immer noch Naturhörner, die jetzt aber mit Hilfe sogenannter Inventionsbögen umgestimmt werden konnten. Mozart schrieb für diese Hörner seine Solo-Konzerte.

1815 wurde der Ventilmechanismus von Heinrich Stölzel erfunden und 1818 als Patent angemeldet. Nun konnte auf dem Horn chromatisch gespielt werden, was auf den Naturhörnern nur durch die sogenannte Stopf-Technik möglich war. Bei der Stopftechnik führte man die rechte Hand unterschiedlich weit in den Schallbecher und veränderte somit die Tonhöhe. Die neu entwickelten Ventilhörner benötigten aber eine lange Anlaufphase, denn Komponisten wie Carl Maria von Weber und Johannes Brahms konnten sich mit dem ebenfalls veränderten Klang nicht so recht anfreunden.
Das moderne Horn findet man heutzutage in Sinfonie- und Blasorchestern, in der Kammermusik, in Blechbläserensembles und vielen anderen Formationen.

Die klangliche und dynamische Viefalt des Waldhornes ist enorm. Von einem weichen gesanglichen Ton bis hin zum mächtigen und heroischen Klang ist alles möglich.
Namhafte Komponisten, allen voran Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss sowie Robert Schumann, Antonio Rosetti, Joseph Haydn, Reinhold Gliere und Paul Hindemith haben für den Hornisten und Zuhörer anspruchsvolle Solo-Werke geschaffen.